Ziele:

Konzeption, Durchführung und Auswertung einer Rezeptionsstudie im Kontext digitaler Medienkultur
Entwicklung und Operationalisierung wissenschaftlicher Fragestellungen
Anwendung und Vertiefung empirischer Methoden in der Projektarbeit
Verfassen eines wissenschaftlichen Forschungsberichts 
 
Kompetenzaufbau:

Theoretisches und methodisches Verständnis von

→ Medienrezeption, -nutzung und -erfahrung 
 
Fähigkeit zur Durchführung anwendungsorientierter empirischer Studien
Reflexion des Untersuchungsgegenstandes im Kontext ihrer gesellschaftlichen Relevanz
 

Didaktischer Ansatz

Projektbasiertes Arbeiten
Verknüpfung von Theorie, Konzepten und Methoden
Fokus auf praktische Anwendung
Vorbereitung auf BA-Arbeit

Viele Filme, Serien oder Videos können als „engagiert“ bezeichnet werden, weil sie explizit oder implizit mit der Intention verbunden sind, soziale Wirkungsprozesse anzustoßen, Diskussionen auszulösen, ihre Zuschauer:innen zum Handeln zu bewegen. Eine Voraussetzung dafür sind filmische Formen, die Emotionen hervorrufen und das Denken und Fühlen verändern. Welche Rolle spielen dabei spezifische Formen audiovisueller Dramaturgie und Rhetorik? Mit welchen Mitteln kann man sie analysieren und ihre Wirkungspotenziale besser verstehen? Im Seminar werden wir uns nach einem Überblick zur Theorie und Methodologie vor allem mit konkreten Beispielen verschiedener Art auseinandersetzen; ein Schwerpunkt liegt dabei auf Filmen aus dem deutschsprachigen Bereich. Kernziele bestehen darin, Verfahren der dramaturgischen und rhetorischen Analyse einzuüben und einen Eindruck von der Formenvielfalt engagierter Filme zu gewinnen.

Welche Rolle spielen Medien bei unser Vorstellung von Geschlecht, Gender oder Sexualität? Welche Bilder oder Normen werden (re-)produziert, welche bestätigt und/oder herausgefordert? Im Seminar „Queer Media Studies“ setzen wir uns auf der Grundlage einschlägiger Theorien ausführlich mit Fragen rund um Queerness und Medien auseinander. Dabei beschäftigen wir uns intensiv mit queer-feministischen Medien- und Filmtheorien und diskutieren zentrale Begriffe wie ‚Performativität‘, ‚Repräsentation‘, ‚Otherness‘ oder ‚Heteronormativität‘. Das erlangte Wissen soll u.a. dazu befähigen, eigene wissenschaftliche oder künstlerische Arbeiten kritisch durchführen zu können.

Voraussetzung: Bereitschaft zur Lektüre wissenschaftlicher, philosophischer und englischsprachiger Texte, zur Gruppenarbeit und zur Übernahme von Referaten